In den 80er Jahren und dann wieder während des Golfkrieges gab es ökumenische Friedensgebete in unseren Kirchen.
Im Februar 1988 fand die erste große gemeinschaftliche „Aktion“ statt: Aussiedler aus Ost-Europa mussten von heute auf morgen in Sammelunterkünften in unserem Stadtteil untergebracht und betreut werden. Das leer stehende Rathaus bot sich als Quartier an und brachte uns auf die Idee, später daraus ein Bürgerzentrum zu machen. Diesem Antrag wurde leider nicht statt gegeben, aber die Basis für eine zukünftige gemeinsame Arbeit war gelegt.
Die Motivation zur Festschreibung der Gemeinsamkeit in Form einer Partnerschaftsvereinbarung entstand aus dem Erstaunen, der Freude und der Dankbarkeit: ob bei konfessionsverbundenen Paaren oder beim gemeinsamen Auftreten in der Öffentlichkeit zu verschiedenen kirchlichen Veranstaltungen. Die Basis hierfür war bereits bei den vielfachen gemeinsamen Veranstaltungen (Exerzitien im Alltag, Bibelseminare, Meditation) gelegt. Wir wollten den Geist der gewachsenen
Struktur in Köln-Weiden sichtbar und verbindlich machen.
Anfang 2005 wurde in einer gemeinsamen Sitzung (Pfarrgemeinderat und Presbyterium) der Arbeitskreis ins Leben gerufen. Er bestand aus 5 Personen, die die Vereinbarung ausgearbeitet und dem ev. Stadtkirchenverband und dem erzbischöflichen Generalvikariat zur Genehmigung vorgelegt haben.